Frittierfett oder Öl? Was eignet sich besser zum Frittieren?

Wie frittiert man effizient? Was sollte in die Fritteuse rein, damit die Fertigpanade noch knuspriger und richtig goldgelb wird? Was ist das in der Gastronomie verwendete Frittierfett und wie unterscheidet es sich von Öl? Hier werden Sie erfahren, wie Sie das richtige Fett zum Frittieren auswählen.

 

Frittierfett für die Gastronomie

 

Was ist am besten zum Frittieren?

Die Gastro Fritteuse ist ausgewählt, das Menü steht fest. Es bleibt nun zu entscheiden, in was das Frittiergut zum Backen eintauchen. Welches Fett ist besser für die Zubereitung von Pommes Frites geeignet – Öl oder Frittierfett? Und wenn Frittierfett, dann welches? Was ist bei der Auswahl eines Frittiermediums zu beachten?

 

Zum Frittieren – Öl oder Gastro-Frittierfett?

Im Allgemeinen sollten zum Frittieren nur raffinierte Fette verwendet werden. Da stellt sich doch die Frage – welche denn? Normales Speiseöl oder spezielles Gastro-Frittierfett? Wo ist der Unterschied? Handelsübliche Fette zum Garen bzw. Ausbacken erfreuen sich großer Beliebtheit und jeder hat sie schon mal in der Küche verwendet: Palmöl, Rapsöl, Kokosöl. Und was ist eigentlich das Gastro-Frittierfett?

 

Frittierfett für die Gastronomie

 

Woraus besteht das Frittierfett für Gastronomie?

Das Frittierfett ist eine Mischung aus sorgfältig ausgewählten Ölen, die zum langen Frittieren bei sehr hohen Temperaturen bestimmt sind. Die Zusammensetzung aus pflanzlichen Fetten macht das Frittierfett perfekt zum Frittieren und universell einsetzbar. Das Fritteusenfett eignet sich zur Zubereitung von Gerichten aller Art, die bei hohen Temperaturen gegart werden müssen, z. B. Pommes Frites, paniertes Hähnchen, panierter Fisch und Gemüse, Donuts und Schürzkuchen.

 

Frittierfett - Frittieren in einer Fritteuse

 

Was sollte bei der Auswahl des Frittierfettes beachtet werden?

Worauf ist bei der Auswahl von Frittierfetten zu achten? Darunter folgt eine Liste mit den wichtigsten Auswahlkriterien, bezogen auf das in der Fritteuse verwendetes Frittierfett:

  1. Stabilität,
  2. Rauchpunkt,
  3. Bestandteile und Konsistenz,
  4. Schmelzpunkt,
  5. Geschmack und Aroma,
  6. Haltbarkeit,
  7. Kosten- und Mengenersparnis

 

Frittierfett für Restaurants

 

Stabilität des Frittierfetts

Unter einer Stabilität des Frittierfetts versteht man die Beständigkeit gegen Oxidation und andere chemischen Reaktionen, die durch Hitzebehandlung bei Fetten auftreten. Die Einwirkung hoher Temperaturen erfordert eine erhöhte Stabilität des Frittierfettes, also vor allem höhere Oxidationsbeständigkeit, die wiederrum zu längeren Verwendungszeiten führt. Bei der Suche nach dem richtigen Frittierfett sollte unbedingt eines mit hohem Gehalt an einfach ungesättigten (MUFA) und gesättigten (SFA) Fettsäuren ausgewählt werden. Je höher die Sättigung an Fettsäuren, desto höher die Oxidationsbeständigkeit des Fritteusenfettes.

Der Rauchpunkt

Zum Frittieren oder Braten bestimmte Fette haben einen Rauchpunkt über 200° C. Ein so hoher Rauchpunkt zeichnet raffinierte Öle aus. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass nur diese Art von Fett zum Backen bzw. Braten von Speisen in einer Fritteuse, Bratpfanne oder einem Fettbackgerät verwendet werden kann.

 

Frittierfett oder Öl? Was ist besser zum Frittieren?

 

Der Rauchpunkt über 235 Grad Celsius macht das Frittieren nicht nur sicherer, sondern auch angenehmer. Bei diesen Temperaturen raucht das Fett nicht, reizt die Augen nicht und setzt keine giftigen Substanzen frei. Durch derart hohen Rauchpunkt zeichnen sich flüssige und halbflüssige Frittierfette aus, die Mischungen aus Pflanzenölen sind, selbstverständlich in entsprechenden Anteilen kombiniert.

Bestandteile und Konsistenz

Die richtige Auswahl der Fettbestandteile, einschließlich derer mit hohem Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, wirkt sich sowohl auf die Stabilität als auch auf die Konsistenz aus. Fette mit flüssiger Konsistenz haben einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten (MUFA) und gesättigten (SFA) Fettsäuren. Dank dieser Zusammensetzung sind sie besonders oxidationsbeständig und gleichzeitig praktisch in der Anwendung. Daher, wenn man die Wahl zwischen festem und halbflüssigem Fett hat, sollte man auf letzteres setzen.

 

In die Fritteuse - Frittierfett

 

Schmelzpunkt

Flüssige Fette zeichnet eine hohe Oxidationsbeständigkeit, aber auch Einfachheit in der Anwendung aus. Zum Beispiel sind flüssige Frittierfette bequemer zu handhaben als feste Frittierfette. Sie müssen nicht vorher bei einer niedrigeren Temperatur verflüssigt werden, da sie sofort auf die richtige Frittiertemperatur erhitzt werden können. Außerdem lässt sich flüssiges Frittierfett leichter filtern, denn der Filtrationsprozess bei flüssigem Frittierfett unkomplizierter und effektiver, im Vergleich zu fester Variante, erfolgt.

Geschmack und Aroma

Kein Koch möchte zu hören bekommen, dass sein Gericht nach Fett riecht oder von Fett völlig durchnässt ist. Daher ist die Entscheidung über das beste Fett zum Frittieren immer eine Überlegung wert. Es lohnt sich in jedem Fall auf hochwertige Produkte zu setzen, die für neutralen Geschmack der in der Fritteuse gegarten Lebensmittel sorgen. So wird das Gericht nicht mit dem Fettaroma durchsetzt und entfaltet beim Frittieren seine natürlichen Vorzüge, sowohl aromatische als auch geschmackliche.

 

Hochwertiges Frittierfett für Restaurants

 

Haltbarkeit – Qualitätsverlust und Wechselintervalle

Wie oft man das Frittierfett wechseln muss, hängt von seinen chemischen Eigenschaften ab. Auch die Bedingungen der Lagerung haben erheblichen Einfluss auf die Haltbarkeit. Ein guter Küchenmeister weiß, wie er das Frittierfett aufbewahren muss. Bei der Auswahl der richtigen Fettsorte für den Frittiervorgang sollten unbedingt die Beständigkeit des Fettes gegen Zersetzung und die daraus resultierenden Wechselintervalle beachtet werden. Der absolute Favorit dabei ist das Frittierfett für Gastronomie – es zersetzt sich bei hohen Temperaturen langsamer als Pflanzenöl. Dadurch muss es nicht so häufig ausgetauscht werden, was einem Restaurant große Einsparungen bringt.

Kosten- und Mengenersparnis

Jedes Entleeren der Fritteuse bedeutet für einen gastronomischen Betrieb die Pflicht das alte Frittierfett zu entsorgen, und zwar ordnungsgemäß, sonst drohen Geldbußen. Doch auch häufiges Wechseln von Frittierfett, was bei qualitativ zweifelhaften Erzeugnissen zu öfterer Notwendigkeit wird, erzeugt vermeidbare Kosten. Bei der Wahl zwischen Öl und Frittierfett empfehlt es sich daher den ökonomischen Faktor und die damit verbundenen Einsparungen zu berücksichtigen. Wie bereits erwähnt, ist das Frittierfett widerstandsfähiger gegen Qualitätsverlust und letztendlich gegen Verderben. Dadurch ist das Fritteusenfett länger haltbar und das sogar fünfmal länger als das Referenz-Rapsöl. Aus dieser Eigenschaft lassen sich konkrete Vorteile ziehen.

 

vorteile von der verwendung von frittierfetten

 

Die längere Haltbarkeit bedeutet nicht nur wirtschaftliche Einsparungen in Bezug auf die Ausgaben, sondern auch weniger Abfall. Dazu kommt noch die Zeitersparnis, die nicht für Fritteusenfett-Wechsel und -Entsorgung aufwendet werden muss. So vermeiden Sie Ausfallzeiten in Ihrem Restaurant.

Soll also Öl oder Frittierfett in die Fritteuse rein?

Sowohl Öl als auch Gastro-Frittierfett eignen sich zum Backen von Pommes Frites und paniertem Hähnchen. Wenn Sie jedoch Wert auf effizientes und sparsames Backen in der Fritteuse legen, setzen Sie auf qualitativ hochwertiges flüssiges Frittierfett.

 

Was soll in die Fritteuse rein? Frittierfett

 

Eine Mischung aus Pflanzenölen, die zum Frittieren bei hoher Temperatur optimiert ist, liefert ein wahres Backergebnis. Die Gerichte werden knusprig und aromatisch. Ein hoher Rauchpunkt ermöglicht eine problemlose Zubereitung und eine hohe Stabilität stellt sicher, dass weder das Fett noch das Frittiergut keine nachteiligen Veränderungen erleiden.

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